Die wahre Geschichte des Halfmoon

Black_Melano

Einen Herzlichen Dank für die vielen Informationen ergeht in diesem Artikel an Markus Gutzeit!

Die meisten der Informationen in diesem Artikel beruhen auf den Erkenntnissen von Markus Gutzeit. Dieser beschrieb "Die wahre Geschichte des Halfmoon“

Merkmale eines HALFMOON

Ein echter Halfmoon muss eine kaudale Ausbreitung der Flossen von 180 Grad aufweisen. Nicht mehr und nicht weniger!!

Der perfekte Halfmoon hat die obersten und die untersten Strahlen der Schwanzflosse gerade und nicht gebogen.

Die Verzweigung sollte ganz am Anfang des Schwanzstieles starten.

Die Geschichte des HALFMONN

Die Geschichte der Halbmond begann 1959.
Eduard Smidt Focke züchtete zu der Zeit Thai Bettas, dabei fiel ihm auf, dass manche Fische eine sehr breite Flossenform entwickelt hatten. Daraufhin war seine Zuchtidee geboren, der erste Schritt zu den „Halfmoons“

1967 wurde die IBC (International Betta Congress) von einer Gruppe von Betta Züchter ins Leben gerufen. Das Hauptziel der IBC war es, Fische mit breiten und gleichzeitig symetrischen Flossen zu züchten. Im Grunde sollten diese Bettas  besser schwimmen können, als ihre Artgenossen mit langen Flossen.

Nach fast 20 Jahren harter Arbeit haben IBC Züchter wie Parris Jones, Peter Göttner und andere, erfolgreich die ersten Bettas mit breiter Schwanzflosse gezüchtet. Diese werden heute noch heute Super-Delta Betta genannt. Zuerst hatten die Fische einen eher runden Schwanz mit  viel Volumen . Erst Guy Delaval, ein französisch Züchter,schaffte es Bettas mit kausaler Form zu züchten.

Im Jahr 1987 erreichte die Zucht von Guy Delaval den ersten Höhepunkt, denn ihm gelang es den ersten Betta mit einer 180 Grad Ausbreitung zu züchten. Diesen zeigte er bei einer Show in Frankreich. Rajiv Masillamoni sah diesen wunderschönen Betta und erhielt einige Tiere aus Delavals Züchtung.

Eine Meisterleistung der Zuchtkunst, vollendet bis zur absoluten Perfektion, nahm hier seinen Anfang!
Rajiv Masillamoni  versuchte, zusammen mit Laurent Chenot, diese Fische zu erhalten, dies erwies sich aufgrund der Inzucht als unmöglich.


Die Männchen wussten nicht wie sie ein Schaumnest bauen sollten. Daraufhin nahmen sie die Weibchen als Zuchtgrundlage. Rajiv und Laurent hatten viele Spawns und Fische aus der Zoohandlung. Diese nutzten sie um weitere Zuchterfolge zu erlangen.

Laurent Chenot und Rajiv Masillamoni arbeiteten sehr hart um erste Zuchterfolge zu verbuchen. Tatsächlich entstanden Bettas, die das perfekte Flossenrad von 180 Grad aufweisen konnten.
Erst nur wenige, dann immer mehr pro Laich. Diese Fische enthielten die besten Gene, die Grundlage für eine perfekte Zucht. Die Reise ging weiter, erst einmal für die Fische, denn diese wurden nun auch nach Amerika verschickt.

Im Jahr 1991 stieß der  US-amerikanische Züchter Jeff Wilson zum Team. Als Jeff die Fische zum ersten Mal sah, nannte er sie Halbmond, HALFMOON.

1993 wurde der erste Halfmoon auf der IBC-KonventionShow, in Tampa, Florida unter dem Namen „CHENMASWIL“ vorgestellt.

Er gewann den Titel "Best of Show“! Seither sind die  Halfmoon, unter den Betta Enthusiasten auf der ganzen Welt, die begehrtesten Fische!